Bewegung in Sachen Feuerwehrhaus

Voranfrage eingereicht

Zu den wichtigen Vorhaben, die seit Jahren einer Lösung harren, gehört der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses. Die bisherige Feuerwehrunterkunft in der Weingartenstraße genügt in keinster Weise mehr den Anforderungen.

Der Platz reicht trotz einiger aufgestellter Container nicht zur Unterbringung aller Fahrzeuge und Gerätschaften. Die Enge birgt auch Unfallgefahren für die Mannschaft. Zu- und Ausfahrt sind völlig unzureichend. Doch nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen.

Wie Bürgermeister Reiner Laudenbach in der Bürgerversammlung mitteilte, beschäftigen sich die Fachbehörden mit einem vorgeschlagenen Standort an der Ochsenfurter Straße. Die Grundstücksfrage war bisher das größte Problem. Denn Frickenhausen liegt eingeengt zwischen Main und  Hang und ist bereits eng bebaut. Geeignete Flächen sind rar.

In die Wahl kamen vor einiger Zeit schon ein Gelände an der Segnitzer Straße, wo einige Gerätschaften der Wehr in einer Scheune provisorisch untergebracht sind und eine freie Fläche in der Ochsenfurter Straße zwischen den Betrieben Schwarz und Ruppert. Aus verkehrstechnischen Gründen hatte die Wehr den Standort Segnitzer Straße für wenig geeignet befunden. Zudem befindet sich das Gelände voll im Hochwassergebiet. Nicht ganz frei, aber doch weniger berührt von der Hochwassergefahr ist der Platz an der Ochsenfurter Straße. Das Gebäude läge zumindest außerhalb der Linie des hundertjährigen Hochwassers.

Die Bauvoranfrage ist eingereicht und wird derzeit von Ämtern und Behörden geprüft, unter anderem Bauamt, Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt und Kreisbrandrat. Klärungsgespräche wurden geführt. Das Grundstück befindet sich in Privatbesitz und müsste käuflich erworben werden.

Verhandlungen zwischen der Gemeinde und dem Eigentümer gibt es seit Jahren. Jetzt seien aber die Signale positiv, ergänzte Bürgermeister Reiner Laudenbach.

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