Ein zweites Boot für die Feuerwehr Frickenhausen

Optimal gerüstet für künftige Hochwassereinsätze

Mit einer Spende von 4000 Euro ermöglicht Ralf Gradl von der Firma PC-Laden in Würzburg den Kauf eines zweiten Flachwasserschubbootes für die Feuerwehr Frickenhausen. Die Feuerwehr in der am stärksten von Hochwasser betroffenen Gemeinde in der Region ist damit für künftige Einsätze bestens gerüstet. Die Spende kam auf die Vermittlung von Bürgermeisterkandidat Volker Gernert (Freie Wähler) zustande. Im Juni letzten Jahres hatte die Gemeinde ihr erstes sogenanntes Flachwasserschubboot, das speziell für Einsätze in überfluteten Straßen ausgerüstet ist, erhalten. Gesponsert hatte es die Firma GOK in Marktbreit.

Nach Aussage von Kommandant Matthias Ganz benötigte die Feuerwehr zwei Boote, um bei Hochwassern die Versorgung der Bewohner sicherzustellen und für Gefahrensituationen gewappnet zu sein. Eine Anfrage an die Gemeindeverwaltung sei mit Hinweis auf die angespannte Finanzlage abschlägig beschieden worden.  Bei der Begehung des Feuerwehrgerätehauses durch die Gemeinderatkandidaten  der SPD/Freie Wähler wurde dieser Missstand ebenfalls zum Thema. Mit dem Versprechen, sich darum zu kümmern, hat sich Volker Gernert auf die Suche nach einem weiteren Sponsor gemacht und sei in seinem langjährigen Geschäftsfreund Ralf Gradl fündig geworden. Gradl, selbst als Katastrophenhelfer tätig, habe sich spontan dazu bereit erklärt, den Eigenanteil der Gemeinde in Höhe von 4000 Euro zu übernehmen. Vorbehaltlich der Genehmigung durch den Gemeinderat könne die Feuerwehr Frickenhausen so künftig auf ein zweites Hochwasserboot zurückgreifen, ohne dass die Gemeinde dadurch finanziell belastet wurde.

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