Mensch im Main

Mensch im Main: Großeinsatz abgebrochen

 

Aufregung am Dienstagmorgen im Raum Ochsenfurt: Bei einer weiträumigen Suche nach einem im Main treibenden Menschen war ein Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz. Doch der wurde nach einer Stunde ohne Ergebnis abgebrochen.

 
Nach Polizeiangaben hatte eine Fußgängerin kurz vor 7.30 Uhr von der Goßmannsdorfer Mainbrücke aus einen Menschen im Fluss treiben sehen. Ob es sich dabei um jenen Mann handelte, der am Tag zuvor von der Alten Mainbrücke in Ochsenfurt (Kreis Würzburg) in den Main gesprungen war, blieb unklar.
 

 
    

 
Vermisstensuche
Vermisstensuche
Vermisstensuche
Vermisstensuche
Vermisstensuche

 

Ochsenfurt
18.06.2013

 
 
    

Gegen 8.30 Uhr rückten Polizei, Feuerwehr, Sanitäter und Wasserwacht wieder ab: Die Suche zwischen den Staustufen Goßmannsdorf und Randersacker brachte keine Erkenntnisse über den Vermissten.

Wie ein Polizeisprecher vor Ort gegenüber mainpost.de sagte, sei nicht klar, ob es sich tatsächlich um einen menschlichen Körper gehandelt hat, den die Fußgängerin von der Brücke aus im Unterwasser der Goßmannsdorfer Schleuse gesehen hatte. Unter Umständen könnte es auch ein größerer Gegenstand gewesen sein, so der Sprecher.

Sirenengeheul, minutenlang Martinshorn und ein über dem Main kreisender Rettungshubschrauber: Die Aufregung war groß am Morgen rund um Goßmannsdorf. Unterm Strich waren gut 60 Rettungskräfte im Einsatz, um vor allem unterhalb der Goßmannsdorfer Schleuse nach jenem im Wasser treibenden Menschen zu suchen, die die Spaziergängerin gesehen hatte.

Die Feuerwehren aus Frickenhausen und Winterhausen waren während der etwa einstündigen Suche mit ihren Booten auf dem Fluss unterwegs. Auch die Wehren aus Ochsenfurt, Goßmannsdorf, Winterhausen, Sommerhausen und Eibelstadt waren in den Einsatz eingebunden, der wegen der starken Strömung bis zur 11 Kilometer entfernten Staustufe Randersacker ausgedehnt worden war.

 
 
Quelle Mainpost.de
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