Mann springt in den Main

 

Rettungskräfte brechen die Suche nach dem Vermissten nach zwei Stunden ab

  • Mann im Main: Ein Großaufgebot an Rettungskräften suchte am Montag Nachmittag nach einem Mann, der offensichtlich von der Alten Mainbrücke in den Main gesprungen war.
Mann im Main: Ein Großaufgebot an Rettungskräften suchte am Montag Nachmittag nach einem Mann, der offensichtlich von der Alten Mainbrücke in den Main gesprungen war.
Am Montagnachmittag ist in Ochsenfurt ein älterer Mann von der Alten Mainbrücke in den Fluss gesprungen. Ein Großaufgebot an Rettungskräften suchte an beiden Flussufern nach dem Vermissten. Als die Suche bis 16 Uhr erfolglos blieb, wurde sie eingestellt.

Nahe der Anlegestelle der „Nixe“ auf der Kleinochsenfurter Mainseite reihten sich unter anderem Einsatzfahrzeuge von Polizei, Feuerwehr, DLRG und BRK, und auch auf der Stadtseite positionierten sich Feuerwehrfahrzeuge. Die Wasserschutzpolizei kam mit mehreren Booten. Dennoch gibt es bisher noch keine Spur von dem bislang unbekannten Mann.

Wie die Polizei mitteilte, hatte sich kurz vor 14 Uhr eine Zeugin gemeldet. Sie hatte einen etwa 60-jährigen Herrn beobachtet, der außerhalb des Geländers auf der flussabwärts gelegenen Seite der Brücke stand. Dann sprang der vollständig bekleidete Mann in den Fluss.

Zeugen sahen den Mann anschließend noch schwimmend im Wasser, verloren ihn aber dann aus den Augen. Er trieb offensichtlich in der schnellen Strömung flussabwärts und wurde etwa auf Höhe der Einfahrt zum Bootshafen noch einmal gesichtet. Einen Sturz von der Brücke könne man durchaus überleben, sagte Armin Fuchs. Es komme allerdings darauf an, ob sich der Betroffene anschließend an der Wasseroberfläche halten konnte. Derzeit fließt der Main infolge des Hochwassers recht schnell. Dennoch hegten die Einsatzkräfte zunächst die Hoffnung, dass es der Vermisste aus eigener Kraft ans Ufer geschafft haben könnte. Deshalb werden auch die Böschungen intensiv nach ihm abgesucht.

Eine Vielzahl von Rettungskräften war bei hochsommerlichen Temperaturen an den Ufern des Mains auf der Suche nach dem Mann. Unter anderem suchten einige freiwillige Feuerwehren aus der näheren Umgebung, die Berufsfeuerwehr Würzburg, die DLRG, die BRK Wasserrettung, die Wasserwacht und der in Ochsenfurt stationierte Rettungshubschrauber „Christoph 18“ das Gebiet nach dem Vermissten ab. Auch Taucher der Würzburger Feuerwehr waren im Einsatz. Sie konnten jedoch aufgrund der starken Strömung nicht weiter suchen. Die Schifffahrt auf dem Main wurde während der Suchaktion eingestellt, auch die Goßmannsdorfer Schleuse wurde informiert und die Turbinen des Kraftwerks abgestellt.

 Quelle Mainpost.de
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